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Unverfügbarkeit

Unverfügbarkeit

von Hartmut Rosa

Taschenbuch
130 Seiten; 11 mm x 118 mm
Sprache Deutsch
7. Aufl.
2020 Suhrkamp
ISBN 978-3-518-47100-5

Besprechung

»Unbedingt lesenswert. Gut geschrieben und voller treffender Zeitdiagnosen. «
Deutschlandfunk

Langtext

Das zentrale Bestreben der Moderne gilt der Vergrößerung der eigenen Reichweite, des Zugriffs auf die Welt: Diese verfügbare Welt ist jedoch, so Hartmut Rosas brisante These, eine verstummte, mit ihr gibt es keinen Dialog mehr. Gegen diese fortschreitende Entfremdung zwischen Mensch und Welt setzt Rosa die »Resonanz«, als klingende, unberechenbare Beziehung mit einer nicht-verfügbaren Welt. Zur Resonanz kommt es, wenn wir uns auf Fremdes, Irritierendes einlassen, auf all das, was sich außerhalb unserer kontrollierenden Reichweite befindet. Das Ergebnis dieses Prozesses lässt sich nicht vorhersagen oder planen, daher eignet dem Ereignis der Resonanz immer auch ein Moment der Unverfügbarkeit.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Rosa, HartmutHartmut Rosa, geboren 1965, ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Tractatus- Preis, den Erich-Fromm-Preis und den Paul Watzlawick Ehrenring.