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Foto von Barbara Kumpitsch

Gerade gelesen

Ich habe ein paar Tage gebraucht, um über dieses Buch sprechen oder schreiben zu können, so erschüttert war ich. Wie die Familie Walder in diesem Tal, irgendwo in den Alpen behandelt wird, ist brutal. Da kann die Gegend, in der die 15-jährige Agnes aufwächst, noch so schön sein, die Menschen sind grausam. Alle schauen weg oder noch schlimmer, misshandeln und denunzieren sie. Keiner hilft, nicht der Bürgermeister, nicht das Jugendamt oder die Lehrer, auch der Polizist und der Doktor nicht, keiner muckt auf. Um ihre kleinen Geschwister vor dem Heim zu bewahren, wagt sie einen Schritt, der bewundernswert ist. Peter Keglevic hat schon mit "Ich war Hitlers Trauzeuge" bewiesen, dass er ein großartiger österreichischer Erzähler ist. Mit "Wolfsegg" hat er sich nochmal übertroffen!
 
Foto von Brigitte Thaler

Gerade gelesen

Kann diese Geschichte rund um die 15jährige Agnes erfunden sein? Vermutlich hat es sich genau so abgespielt in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt und die Wahrheit lieber unter den Teppich gekehrt wird. Und das Kinderheim „Maria Hilf!“ hat es irgendwo in den österreichischen Niederungen gegeben mit all den verschwiegenen Grausamkeiten, die nun ans Licht kommen. „Wolfsegg“ ist ein archaischer Roman in einer drastischen Sprache, der von drei Kindern und den Tod ihrer Eltern erzählt. Die zentrale Figur ist jedoch Agnes, die viel zu früh erwachsen werden muss, die trotz allem von ihren Sehnsüchten träumt und Liedtexte von Christina Stürmer singt. Wie eine Heldin kümmert sie sich um ihre Geschwister und gibt alles, damit diese nicht in das Heim kommen, in dem ihr Unsagbares widerfahren ist. Ich habe selten einen Roman gelesen, der mich dermaßen tief und mit einer Wucht bis zur letzten Seite erschüttert hat!
 
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Belletristik Hardcover

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